| Drachenbootfahren – Was ist das, wie geht das ? Drachenbootfahren ist einfach Fun-Für-Alle. Auch reine Anfänger werden ganz
viel Spaß im Drachenboot haben.
Wenn ihr ein wenig ´runder´ und vielleicht auch ein bisschen schneller
unterwegs sein wollt, hier eine kurze Einführung in die Technik.
In einem Drachenboot finden bis zu 20 PaddlerInnen in 10 Sitzreihen
Platz, also immer zwei nebeneinander. Natürlich kann man das Boot auch mit
weniger Personen bewegen, man wird sicherlich nicht schneller unterwegs sein und
weniger als 14 macht allerdings kaum Spaß. Unterstützt wird das Team durch
den/die im Bug sitzende/n TrommlerIn, gesteuert durch den/die Steuermann /-frau
im Heck.
Wichtig im Drachenboot sind Ausgewogenheit und Synchronität !
Ausgewogenheit bedeutet, das Boot darf nicht hängen, rechte und linke Reihe
sollten insgesamt gleich schwer sein.
Synchronität bedeutet, der Paddeleinsatz aller im Boot sollte gleichzeitig
stattfinden, wie bestimmt schon mal im Fernsehen beim 4er-Kanadier oder beim
Ruder-8er gesehen. Die Schlagzahl wird vom Trommler und von den Schlagleuten
vorne im Boot festgelegt. Man bewegt sich immer genau wie sein Vordermann,
synchron eben. Sollte die Kraft nachlassen, hört man nicht einfach auf, sondern
zieht mit einem geringeren Kraftaufwand das Paddel durchs Wasser. Ist die Kraft
komplett alle, wippt man trotzdem im Rhythmus der Anderen weiter mit, um nicht
eine asynchrone Bewegung ins Boot zu bringen, das würde bremsen.
Das Paddel wird mit der äußeren Hand direkt über dem Blatt gefasst, am
Querstück oben am Ende befindet sich die innere Hand. Der Paddeleinsatz erfolgt
vor dem Körper und direkt an der Bootswand entlang, das Blatt wird komplett
eingetaucht, die äußere Hand ist folglich direkt über der Wasseroberfläche.
Neben - nicht wie beim Rudern im Fernsehen oft beobachtet hinter - dem Körper
wird das Blatt senkrecht nach oben aus dem Wasser gezogen und wieder nach vorne
geführt.
Das Startkommando lautet:
Are you ready - attention - go
Bei ´Are you ready´ beugen sich alle PaddlerInnen weit nach vorne, das
Paddel knapp über der Wasseroberfläche und konzentrieren sich auf den
Start.
Bei ´attention´ wird das Blatt komplett unter Wasser getaucht.
Bei
´go´ werden 3 bis 7 ganz harte Schläge von allen mit maximalem Krafteinsatz
durchgezogen, um die Masse des Bootes in Bewegung zu bringen. Danach folgen 10 -
20 kurze, schnelle Züge mit geringerem Kraftaufwand, um dem Boot Tempo zu geben.
Dann wechselt man in den Streckenschlag, das bedeutet die Schläge werden wieder
etwas länger, ebenso wie die Schlagzahl. Man kann, wieder schneller und kürzer
ziehend, Zwischensprints fahren und natürlich den berühmten Schlussspurt.
Und jetzt rein ins Boot - are you ready - attention - go !
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